Ausflug nach Montagnola

Nur wenige Kilometer südwestlich der Stadt Lugano liegt im schweizerischen Kanton Tessin das malerische Bergdorf Montagnola. Hermann Hesse bezog hier 1919 zunächst eine Wohnung in der Casa Camuzzi, ein schlossähnlicher Palazzo barocker Manier mit einer sehr idyllischen, terrassierten Parkanlage. Er verbrachte hier ganze zwölf Jahre vornehmlichen in der warmen, grünen Saison, um möglichst fernab des gesellschaftlichen Treibens, nahe an dem Natürlichen und Ursprünglichen, Ruhe und Zeit für sich selbst, seine Malereien, die Meditation und allem voran Muße und Inspiration für sein schriftstellerisches Schaffen zu finden. Weiterlesen

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„Nicht für jedermann: Grenzen“

Hermann Hesse genießt nun bereits seit mehreren Monaten meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Ich verfolge derzeit seine Texte, seine Gedanken, seinen Weg mit einem Blick fürs Detail wie es mir vorab nur selten gelungen ist. Ich selbst fühle mich durch die Lektüre seiner Romane, Erzählungen, Essays und vor allem Briefe seit Wochen gehemmt selbst produktiv zu werden. All meine mehr oder weniger gelungenen Schreibübungen galten der Vorbereitung auf ein größeres Ganzes, ein eigenes Werk, in welchem es irgendwann gelingen sollte auf fiktionalem Wege den Ausgang jenes kunterbunten Irrgartens zu finden, den ich mein Leben nenne. Hier finde ich nun, was mir selbst hätte irgendwann gelingen sollen. Weiterlesen