Nun auch noch ICH in Arkadien :10: Leben im Spiel – Neapel

19.5./20.5.

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Blick auf Neapel und den Vesuv im Hintergrund

Bereits kurz vor sieben sitze ich im Auto und fahre zurück nach Bologna, um von dort aus den Schnellzug nach Neapel zu nehmen. Der italienische ICE ist sehr komfortabel, man hat viel Beinfreiheit, einen großen Tisch und eine Steckdose in der zweiten Klasse. Über einen Bildschirm kann man die Fahrt aus Perspektive der Zugführer verfolgen. Die angezeig-ten 280km/h ignoriere ich gekonnt. Weiterlesen

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Nun auch noch ICH in Arkadien :8: Elba und die Zeit im Nacken

16.5.

© Mjobling/wiki

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Spontan bin ich der Meinung, es wäre eine gute Idee einen kurzen Abstecher auf die Insel Elba zu machen, die etwa zwei/drei Stun-den Autofahrt und eine Stunde mit der Fähre von Cortona entfernt im Mittelmeer schwimmt. Das hielt ich für machbar, insbesondere da sich das Wetter in den Bergen merklich zu verschlechtern begann und Elba laut Wetterfrosch am heutigen Frei-tag mit Sonnenschein gesegnet werden sollte. So mache ich mich gleich nach dem Frühstück auf den Weg.  Weiterlesen

Nun auch noch ICH in Arkadien :7: Grün, ja, grün sind alle meine Täler!

14./15.5. Toskana/Cortona

Raus, raus, raus aus der Stadt! Der Koffer endlich, wo er hingehört – im Kofferraum! Musik, The Suburbs, Tradition ist Tradition! Die Eindrücke der letzten Tage haben mich zwar erfüllt, aber in gewisser Weise auch überfüllt. Nach soviel Mensch und Menschgemachtem sehne ich mich nun nach der Weite und Fülle der Natur. Die Autobahn 1 führt mich zunächst raus aus Bologna, vorbei an Florenz und rein ins Gebirge. Alle paar hundert Meter durchquere ich einen in den Fels gezimmerten Tunnel. Manche von denen sind viele Kilometer lang, so dass man sich beim Herausfahren oft in einer anderen Welt findet als beim Hineinfahren. Weiterlesen

Nun auch noch ICH in Arkadien :6: Ein Hauch Florenz

13.5. 

Da mir in Bologna sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel immer direkt vor der Nase weg-fahren, komme ich erst gegen Mittag in Florenz an. Vier Tage bin ich nun unentwegt gelaufen, viele Kilometer davon, weil ich mich ständig verlaufe. Mein Körper wedelt längst mit der weißen Fahne, sendet Schmerz, um mich zur Ruhe zu zwingen. So humple ich regelrecht aus dem Zug, über den Bahnsteig und pausiere zunächst im ersten amerika-nischen Fastfoodrestaurant, welches sich vor den Türen anbietet. Dort esse ich überraschenderweise das leckerste mit Marmelade gefüllte Croissant aller Zeiten. Florenz ist gnädig. Weiterlesen

Nun auch noch ICH in Arkadien :5: Pilgern in Bologna

11.5. 

Ausgesprochen gut gelaunt erreiche ich heute Bologna. Hier habe mir nun ein B&B direkt im historischen Zentrum neben der Basilika Domenico gegönnt. Ein junger Italiener, der problemlos in Plagwitz untertauchen könnte, führt mich in mein zwanzig Quadratmeter großes Zimmer, wo mich ein großes Bett mit Federdecke, ein Schreibtisch, ein TV-Gerät, florale Wandmalerei und Parkettboden erwartet. Im Vergleich zum 6-Bett Zimmer im venezianischen Hostel der pure Luxus für nur marginal mehr Moneten. Im Hostel lernt man gut Leute kennen,  jedoch ist diese Form der Unterbringung äußerst ungünstig für Menschen, die doch dazu neigen aufzuwachen, wenn jemand am Bett wackelt. Weiterlesen